Hotel Schweizerhof Zürich: Zimmerbuchungen um 30 % gesteigert

27. Juni 2016

Im Hotel Schweizerhof Zürich übernachten Persönlichkeiten aus dem Topmanagement der Finanz- und Industriewelt. Das traditionsreiche Haus, das seit 1876 als Hotel betrieben wird, hat mehr zu bieten als seine exklusive Lage an der weltbekannten Bahnhofstrasse. So verfügt es zum Beispiel über 107 komplett renovierte Zimmer und Suiten in hellen Lifestyle-Farben.

Seit Ende 2015 unterstützt Wortspiel das Hotel bei Google AdWords. Im folgenden Interview gibt Andreas Stöckli, General Manager des Hotels, Auskunft über seine Erfahrungen. Das Interview ist im BLUEWAVE Magazin, dem B2B-Magazin für American-Express-Partner, und auf dem Partnerportal für American-Express-Partner erschienen.

Herr Stöckli, welche Ziele möchten Sie mit Ihrem Online-Auftritt erreichen?
Wir sprechen unsere Gäste mit einem relevanten Marketing möglichst individuell an und erhöhen damit ihre Loyalität und ihr Gesamterlebnis. Natürlich soll sich das für uns auch wirtschaftlich auszahlen. Dies erreichen wir mit einer informativen, Mobile-tauglichen Webseite mit direkter Buchungsmöglichkeit, unserer Präsenz auf den gängigen Online-Buchungsplattformen, mit Marketingkooperationen – und einer möglichst guten Sichtbarkeit bei Google.

Sie haben das Stichwort gegeben – Google. Wie nutzen Sie diese omnipräsente Suchmaschine für Ihre Zwecke?
Wir setzen Google AdWords schon lange ein – aber erst seit Ende 2015 konsequent und mit System. Wir möchten damit die hohe Bekanntheit der Marke «Hotel Schweizerhof» in direkte Buchungen für Übernachtungen und Konferenzen ummünzen. So reduzieren wir die Abhängigkeit von externen Buchungsplattformen und damit unsere «Cost per Booking».

Wie gehen Sie dabei konkret vor?
Mit Google AdWords gehen wir gezielt Marktsegmente, die für uns interessant sind, mit einem definierten Budget an. Als Hotel an einem Finanzstandort gehören zum Beispiel New York und London zu unseren Zielmärkten für Geschäftskunden. Im Bereich der Konferenzen haben wir mehr den nationalen Markt im Auge. Für private Gäste ist Google AdWords meines Erachtens weniger geeignet. Da bringen Touristikwebseiten wie TripAdvisor bessere Resultate. Alles in allem konnten wir in den ersten vier Monaten unserer durchdachten AdWords-Kampagne die Zimmerbuchungen um 30 % steigern.

Welche Ratschläge geben Sie Berufskollegen, die Google AdWords ebenfalls wirksam einsetzen wollen?
Intern sollte man den Online-Wandel verstehen, seine Chancen und Risiken kennen und die Kampagne mit einem erfahrenen Partner umsetzen. Zudem muss man wissen, welche relevanten Marktsegmente man angehen möchte und welche Argumente pro Segment die stärksten sind. Und natürlich ist es entscheidend, wohin die Interessenten nach dem Klick auf die Anzeige kommen: auf die normale Webseite, die meistens handlungsoptimiert werden muss, oder auf eine spezielle Landingpage. Denn jeder Klick ist eine Chance und sollte nicht «versanden».

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Stefan Vetter ist Gründer und Geschäftsführer von Wortspiel. Er ist seit 1999 im digitalen Marketing tätig und befasst sich seit vielen Jahren vollzeitlich mit Google Ads und Conversion-Optimierung. Sein Wissen gibt er gerne weiter: als Autor des ersten Schweizer Google-Ads-Buches «AdWords für Startups», einer von neun «Google Certified Trainer» in der Schweiz, gefragter Speaker sowie als Referent an der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW, am Schweizerischen Institut für Betriebsökonomie SIB und bei Google in Zürich.