Segeln, Segways und ein Schock – unsere 8. Team-Retraite in Valencia

3. Mai 2019

Toni auf Segelboot

Mir blieb fast das Herz stehen. Gefühlt in Zeitlupe sah ich, wie Christian vor mir abhob, eine Rolle in der Luft machte und hart auf den Boden stürzte. Nach einer halben Ewigkeit landete dann auch noch der Segway auf ihm.

Doch eines nach dem anderen. Für unsere achte Team-Retraite hatten wir uns für die spanische Küstenstadt Valencia entschieden. Als Remote-Team sind diese gemeinsamen Treffen vor Ort besonders wichtig für unseren Zusammenhalt. Die Auswahl der Destination fiel wie immer per Abstimmung. Auf den Plätzen zwei und drei landeten Marrakesch und Edinburgh.

Für Valencia sprach insbesondere, dass unser Toni dort ein hochseetaugliches Segelboot vor Anker hat – und uns freundlicherweise auf einen Segeltörn einlud.

Die Retraite begann mit einem Abendessen in der urigen, 1836 gegründeten und sehr empfehlenswerten Tapas-Bar Casa Montaña.

Tag 1: Wasser

Am folgenden Tag ging es auf das Schiff. In zwei Gruppen segelten wir mit Kapitän Toni und Matrose David vor der Küste Valencias.

Den Nachmittag liessen wir bei Tapas, Wein und Gin Tonic im Hafen ausklingen:

Für den Abend hatten unsere Reiseleiter Jenny und Toni erneut einen kulinarischen Höhepunkt ausgemacht: das HABITUAL. Es liegt im Untergeschoss des Mercado de Colón, einer historischen und sehr elegant renovierten Markthalle.

Tag 2: Land

Der zweite Tag begann mit einem Fotoshooting mit unserem Hausfotografen Boris Baldinger in der Ciutat de les Arts i les Ciències. Das Ergebnis schmückt das Intro und die Team-Vorstellung auf unserer Homepage.

Anschliessend ging es auf eine Segway-Tour.

Damit erkundeten wir den vielleicht längsten Park der Welt. Nachdem der Fluss Turia die Stadt immer wieder überschwemmte, leiteten ihn die Valencianer in den 1960er Jahren kurzerhand um. Im Flussbett entstand ein kilometerlanger Park, der Jardín del Turia. Das folgende Bild ist ein 3D-Foto von Boris in diesem Park:

Danach wären wir eigentlich noch zu weiteren Sehenswürdigkeiten in der Stadt gefahren. Unser spritziger Ausflug im Park wurde allerdings durch den eingangs erwähnten Unfall abrupt unterbrochen.

Wie durch ein Wunder überstand Christian den Sturz ohne grössere Blessuren. Es blieben einige schmerzhafte Schürfwunden, um die sich erst die Segway-Guides, dann Jenny in bester Pfadfinder-Manier rührend kümmerten.

Als Verantwortlicher für diese Retraite bin ich dankbar, dass nichts schlimmeres passiert ist. Künftig werden wir uns besser überlegen, welche Risiken wir bei gemeinsamen Aktivitäten eingehen wollen.

Beim abschliessenden Abendessen im Paella-Restaurant La Pepica direkt am Mittelmeer war Christian wieder mit von der Partie.

Dabei lernte ich, dass die Paella sogar in Valencia erfunden wurde. Für die lokale Variante mit Huhn und Kaninchen konnte sich allerdings niemand begeistern. Stattdessen entschieden wir uns für die bekannteren Varianten mit Meeresfrüchten und Gemüse.

Stimmen aus dem Team

Welche Rollen spielen Retraites für uns als Remote-Team? Diese Frage habe ich unserem Team gestellt – das sind einige der Antworten:

Aurel Gergey

Besonders gut gefallen hat mir der Boots-Trip, auch wenn ich wie prophezeit innert kürzester Zeit seekrank wurde 🙂 Die fachlichen Gespräche ausserhalb des Tagesgeschäfts wirken nach  – und ermöglichen neue Einsichten und Ansichten.

Aurel Gergey

 

David Brunnschweiler

Was mir besonders gut gefällt ist der Zusammenhalt und Vertrautheit im Team. Und ja, ich fliege aktuell grad sehr viel. Das schlechte Gewissen nagt schon etwas stärker 😉 Evt. könnten wir mal ein Treffen in Zugdistanz wählen.

David Brunnschweiler

 

Erik Blatter

Ein Highlight war für mich der 9km lange Turia-Park. Als Freeletics-Fan staunte ich nicht schlecht, als ich eine rund hundertköpfige Menschengruppe entdeckte, die sich gemeinsam beim Freeletics abrackerte. Schade gibts sowas nicht in Thun. Ich würde es begrüssen, wenn wir auch mal eine bewusste Wissens-Austausch/-Aufbau-Session integrieren könnten. Oder uns gemeinsam wichtigen strategischen Fragen widmen. Wann und wo sonst haben wir so viel Zeit miteinander?

Erik Blatter

 

Ich schätze es sehr, meine Arbeitskollegen zweimal pro Jahr im realen Leben zu treffen und mich mit ihnen auszutauschen. Obwohl wir uns nicht oft sehen, scheint es, als wäre zwischen den Treffen keine Zeit vergangen. Wie bei guten Freunden, nimmt man nahtlos die Gesprächsstränge auf und knüpft sie weiter. Unser Zusammenhalt ist besonders, insbesondere wenn man unsere remoten Arbeitsstrukturen bedenkt. Egal ob Ideen-Sparingpartner oder helfende Hand, Stefan hat bewiesen, dass seine Character-over-Skill-Hiring-Praxis sich bewährt.

Jennifer Walter

 

Maren Ockels

Ich fand das Apéro bei Toni auf dem Boot super. Wir haben uns in super lockerer Atmosphäre unterhalten. Die gemeinsamen Aktivitäten, wie z. B. das Segway-Fahren machen sehr viel Spass. Vielleicht können wir hier jedoch bewusst Aktivitäten machen, die auf Team-Building ausgelegt sind.

Maren Ockels

 

Mario Thomsen

Das Team von Wortspiel ist einmalig in ihrer Konstellation und ihren Persönlichkeiten. Entsprechend sind auch unsere Retraites immer wieder ein Highlight für mich. Wir wurden kulinarisch verwöhnt, durften Kapitän spielen und konnten viele schöne Ecken der bezaubernden Stadt Valencia erkunden. Vielen Dank an Jenny und an Toni – unseren neuen Director for Maritime Affairs – für die Organisation!

Mario Thomsen

 

Toni Ricciardelli

Besonders gefallen hat mir wiederum der persönliche Austausch mit den Wortspieler/Innen. Das ist immer wieder ein Highlight alle zusammen zu sehen. Besonders in Erinnerung bleibt mir der Segway Ausflug (trotz dem Crash von Christian), da hatte ich ganz neue Seiten von Valencia gesehen, obwohl ich schon einige Male dort war.

Toni Ricciardelli

 

Christian Ebernickel

Mit dem Segway-Stunt auf unserer Valencia-Tour habe ich einen unfreiwillig spektakulären Einstand in das Wortspiel-Team geliefert. 😉 Davon abgesehen freue ich mich sehr, viele Teammitglieder nun auch einmal persönlich kennengelernt zu haben. Ich schätze an dem Team besonders den sehr freundlichen Umgang miteinander sowie die hohe fachliche Kompetenz. Einen besonderen Dank an Jenny für ihren tollen Erste-Hilfe-Einsatz!

Christian Ebernickel

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Stefan Vetter ist Gründer und Geschäftsführer von Wortspiel. Er erstellte 1999 seine erste Website und ist seitdem im digitalen Marketing tätig. Sein Wissen gibt er gerne weiter: als Autor des ersten Schweizer Google-Ads-Buches «AdWords für Startups», einer von neun «Google Certified Trainer» in der Schweiz, Speaker an Konferenzen sowie als Referent an der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW, an der Fernfachhochschule Schweiz, am Schweizerischen Institut für Betriebsökonomie SIB, an der Marketing & Business School Zürich MBSZ und bei Google in Zürich.